Jede Sport- oder Freizeitaktivität birgt gewisse Risiken und Gefahren. Geocaching gilt als relativ sicher. Die Freizeitaktivität findet draußen in der Natur statt und tut eher etwas für die Gesundheit, statt ihr zu schaden. Leider gibt es mit steigendem Schwierigkeitsgrad bei den Touren auch ein gewisses Risiko. So können Caches auf hohen Bäumen, verwahrlostem Gelände oder nah am Wasser versteckt sein. Vor einigen Wochen verunglückte ein 51-jähriger Geocacher tödlich. Der Mann war allein und wollte einen Cache unter einer Brücke bergen. Dabei rutschte er ab und stürzte in das eiskalte Wasser eines Wassergrabens. Leider kommt es manchmal zu solchen Unfällen. Wir haben heute ein paar Punkte zusammengefasst, die ihr zum Wohl eurer Sicherheit immer beachten solltet.
1. Auf Schwierigkeitsgrad achten
Beim Geocaching gibt es einen maximalen Schwierigkeitsgrad von fünf Sternen. Ein Stern steht für kinderwagen- und rollstuhlfreundliches Gelände. Für einen Cache von fünf Sternen wird häufig richtiges Equipment wie eine Kletterausrüstung benötigt.
2. Niemals allein
Wir können euch gar nicht genug ans Herz legen, dass ihr vor allem Caches ab vier Sternen niemals allein angehen solltet. Die meisten tragischen Unfälle passieren im Alleingang.
3. Eigene Kräfte und Können richtig einschätzen
Bitte überschätzt eure Fähigkeiten nicht. Es ist besser, eine Suche aufgrund des Schwierigkeitsgrades abzubrechen, als euer Leben unnötig aufs Spiel zu setzen.
4. Gutes Equipment
Ihr seid erfahrene Cacher und wollt einen Fünf-Sterne-Cache angehen? Hier ist eine gute Vorbereitung ausschlaggebend. Lest euch die Cache-Beschreibung genau durch und packt gutes und nützliches Equipment ein. So kann eine Teleskopleiter ein gutes Hilfsmittel für einen Cache an einem Laternenpfahl sein, zuletzt kam sogar ein Schlauchboot bei einem Cache auf dem Steinhuder Meer zum Einsatz.
5. Zwielichtige Verstecke meiden
Die Kriterien für die Auswahl eines Verstecks sind klar vorgegeben. Doch das hält etliche Geocacher nicht davon ab, eben genau diese Orte als Versteck zu wählen. Ende vergangenen Jahres wurde ein Cache in einem Kanalsystem versteckt, wo sich toxische und teils explosive Gase bilden können.
Natürlich geht ein Geocacher mit wachsender Erfahrung immer schwierigere Caches an. Wichtig ist nur, nicht mit falscher Selbsteinschätzung und übertriebenem Ehrgeiz auf die Suche zu gehen. Schließlich soll Geocaching ein schönes und erfüllendes Hobby bleiben, und das ein Leben lang.

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