Geocaching und Natur gehören einfach zusammen. Nicht nur das Lösen von kniffeligen Rätseln tut unseren Grauen Zellen gut, sondern auch die Aktivität an der frischen Luft. Wir lernen Menschen und Umgebung besser kennen und sind viel zu Fuß unterwegs. Im Grunde eine naturfreundliche Sache, oder?
Das Verstecken von Caches inmitten von Wäldern und naturnaher Umgebung kann ein Problem darstellen. Kleine Hohlräume, Mauerritzen, alte Gebäude, kleine Höhlen und Nischen zwischen Felsen eignen sich am besten als Versteck. Nicht jeder informiert sich ausreichend über einen Cache-Ort. Das kann dazu führen, dass ein Cache in einem Naturschutzgebiet deponiert wird. Bei der Suche nach dem Versteck wird dann oft unbewusst Flora und Fauna der Umgebung gestört und geschädigt. Das ist nicht Sinn und Zweck der Sache.
Dennoch kann man sagen, die meisten Geocacher halten sich gerne in der Natur auf. Sie möchten sie schützen und erhalten. So auch unser gesamtes Team von Geheimpunkt – nur ein Grund, wieso wir jetzt Mitglied beim Wirtschaftsrat der deutschen Umweltstiftung sind.
Naturliebe – die wir vorleben! Wir finden, dass Geocaching stets naturverträglich sein sollte. Die umweltfreundliche Ausgestaltung unserer Touren steht entsprechend hoch auf unserer Agenda. Unsere Abenteurer sind entweder zu Fuß mit Kanu, Fahrrad oder Segway unterwegs. Wir verwenden langlebige Akkus, wiederverwendbare Readbooks und arbeiten mit Partnern wie dem Umweltdruckhaus zusammen. Bevor wir ein Cache platzieren, informieren wir uns gründlich über die Naturschutzlage der Umgebung.
Für Geocacher die sich nicht sicher sind ob ihre Tour in verbotenes Terrain führt  – hier ein paar Tipps:

In Naturschutzgebieten ist das Betreten außerhalb der Wege grundsätzlich untersagt.

Abseits der Wege dürfen keine Geocaches deponiert werden. Da diese Gebiete zu den wenigen Rückzugsgebieten für seltene Pflanzen- und Tierarten gehören, sollte dieses Wegegebot unbedingt beachtet werden.

Naturschutzgebiete sind mit offiziellen Hinweisschildern gekennzeichnet. In einigen Wäldern sind Waldflächen aus Artenschutzgründen gesperrt, weil dort seltene und zugleich sehr scheue Tierarten brüten. Auf das Betretungsverbot weisen diverse Schilder hin. Darüber hinaus gibt es geschützte Biotope, in denen empfindliche Pflanzenarten wachsen. Diese Pflanzen können leicht zertreten werden.

Allgemein gilt, dass auch in behördlich nicht abgesperrten Gebieten die Natur den absoluten Vorrang hat. Schließlich wollen wir alle noch lange etwas von unserer schönen Natur haben.

Wir sind uns sicher: Solange bewusst und achtsam versteckt und gesucht wird, steht einer aufregenden Tour nichts im Weg. Wer sich in der Natur bewegt, hat nach unserer Auffassung eine Verantwortung für seine Umgebung, deshalb setzen wir uns für naturfreundliches Geocaching ein.

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