In Zeiten von Zeichentrickserien und Videospielen ist es für manche Eltern eine Herausforderung die Kinder für Aktivitäten an der frischen Luft zu begeistern.
Versucht es doch mal mit Geocaching. Da geht es um Abenteuerlust und Technikbegeisterung. Ein gewöhnlicher Spaziergang kann so zu einer spannenden Schatzsuche werden. Ganz nebenbei werden Orientierungssinn, Kombinationsfähigkeit, Selbstständigkeit und Umweltgedanke geschult. Viele Cache-Beschreibungen enthalten geologische und historische Informationen über die Umgebung. Das macht neugierig auf unbekannte und interessante Orte, die auf spielerische Art erkundet werden können. Mit den nächsten Tipps verraten wir euch wie kleine Schatzsucher garantiert auf ihre Kosten kommen.

Auswahl des Caches

Zuallererst gilt es einen passenden Schatz auszusuchen. Beim Geocaching gibt es eine große Auswahl an Cache-Arten mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Kindgerechte Caches können ganz einfach online eingesehen werden. Cache Bewertungen können viel Aussagen. Negative Bewertungen deuten auf Schwierigkeiten und Mängel des Cache hin. Kommentare die einige Monate zurück liegen können ein Zeichen dafür sein, dass der Cache verloren gegangen, oder nicht mehr aktiv ist.

Lange Strecken meiden

Auch die aktivsten kleinen Schatzsucher sind nach einer stundenlangen Wanderung am Ende ihrer Kräfte. Ein Kinderwagen oder Buggy schafft Abhilfe. Spannende Geschichten sind ein guter Antrieb, motivieren aber nur zu einem gewissen Punkt. Daher ist es ratsam die Länge der Schatzsuche vorher abzuklären.

Rätsel sorgsam auswählen

„Multi-Caches“ sind mit Rätselaufgaben verbunden. Kleine Knobeleien können eine willkommene Abwechslung sein. Aber aufgepasst, sind die Rätsel zu schwer, kann sich die Abenteuerlust schnell in Frust verwandeln. Überlegt euch genau was für Rätselaufgaben ihr ansteuert.

Nicht jeder Schatz ist ein „Schatz“

Durch Bücher und Medien erwarten Kinder am Ende der Suche oft einen großartigen Schatz. Selbst der Inhalt von größeren Caches dürfte dagegen recht belanglos erscheinen. Mit kleinen mitgebrachten Ergänzungen kann die Abenteuerlust der Nachwuchs Geocacher wieder entflammt werden.

Auswahl des Geländes

Eine sorgfältige Auswahl des Ausflugziels ist ausschlaggebend für eine gelungene Schatzsuche. Lost Place´s mögen mit einzigartigen Kulissen locken, liegen aber häufig auf unsicherem Terrain. Nicht immer ist es in solchen Situationen möglich ein Auge auf die Sicherheit des Nachwuchses zu haben. Unsicheres Gelände ist für Kinder tabu. Das Gilt auch für Caches die sich unter Wasser, in Höhlen oder in großer Höhe befinden.
Für weitere Fragen zu Geocaching Touren für Kinder- und Jugendgruppen steht euch das Geheimpunkt Team gerne zur Verfügung.
Wir wünschen einen entspannten und vergnüglichen Ausflug!

2 Antworten auf „Geocaching: eine kinderleichte Sache?!“

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